Liegeplatz 23
Ingenieurbau Kaianlage
Seehafen Rostock

  • Bauherr:
    Rostock Port GmbH
  • Bauwerkslänge: ca. 270 m
  • Geländesprung: ca. 18 m
  • Sohlvertiefung: ca. 3 m
  • Spundwand: ca. 7.060 m²
  • Mikroverpresspfähle: ca. 194
  • Bohrpfähle: ca. 95 
  • Bauzeit: 2018 - 2020
  • Baukosten: ca. 15 Mio. EUR
  • Unsere Leistung: Tragwerksplanung LP 1-6, Objektplanung Ingenieurbauwerke LP 1-7

Kohle, weiterhin unverzichtbar.

Der Liegeplatz 23 befindet sich am Ostufer des Hafenbeckens B im Seehafen Rostock und dient zum Umschlag von Schüttgütern wie z.B. Kohle. Die Kohle ist für das naheliegende Kraftwerk bestimmt, das Hafen und Region mit Energie versorgt.

Die Kaianlage wurde im Jahr 1962 errichtet und wird nun tiefer und belastbarer ausgebaut, um größere und leistungsfähigere Schiffe, wie beispielsweise Massengutfrachter der Klasse "Panmax Bulker" bedienen zu können. Die Hafensohle wird dabei um 3 m vertieft und die landseitige Verkehrslast auf 5 t/m² angehoben.

In der Planung waren besondere Randbedingungen zu berücksichtigen. So musste die neue Kaimauer mit dem geringstmöglichen Abstand vor die alte Kaimauer in das Hafenbecken gesetzt werden, um die uneingeschränkte Nutzbarkeit der vorhandenen Kran- und Förderanlagen zu gewährleisten. Weiterhin musste auch während der gesamten Bauphase der Gleisbetrieb zu den angrenzenden Liegeplätzen ständig aufrechterhalten werden.

Auch im Wandel der Zeit ist die Kohle unverzichtbar für die Energieversorgung des Industrielandes Deutschland. Der neue Liegeplatz 23 ist somit ein kleiner, aber wichtiger Teil unserer Grundversorgung.