Roßbrücke 32c
Provisorische Hafenbahnbrücke
Hamburger Hafen, Roßkanal

  • Bauherr:
    HPA Hamburg Port Authority
  • Dreifeldriger Hilfsbrückenzug
  • Untersuchung Gleis-Brücken-Interaktion
  • Schwierige Gründung während des Bahnbetriebs
  • Bauzeit: 2013
  • Baukosten: ca. 3,0 Mio EUR
  • Unsere Leistung:
    Nachrechnung Bestandsüberbau, Ermittlung der Restlebensdauer, Tragwerksplanung LP 1–4 und 6, Objektplanung LP 1 - 4, 6 und 7

Die Hafenbahn hinterlässt ihre Spuren.

Die 1913 erbaute Roßbrücke Bw 32c stellt die einzige Gleisanbindung zum Containerterminal Tollerort über den Roßkanal dar. Zur Aufrechterhaltung dieser wichtigen Verbindung der Hafenbahn musste die in die Jahre gekommene Brücke durch einen Neubau ersetzt werden. Eine spezielle Aufgabe, da die weitere Nutzung des Roßkanals noch völlig ungeklärt war.

Die Lösung: Ein provisorischer dreifeldriger Hilfsbrückenzug mit einer Gesamtlänge von 66,4 m. Uns Ingenieure stellten die Spannungsnachweise aus der Gleis-Brücken-Interaktion sowie die zusätzliche Auflagerung im Wasser über Stahlrohrrammpfähle mit 1,82 Meter Durchmesser inklusive Jochkonstruktion vor besondere Aufgaben.

Die Arbeiten erfolgten zudem unter uneingeschränktem Bahnbetrieb auf der Bestandsbrücke.

Erst im Anschluss daran erfolgte die Demontage der alten Roßbrücke über den Wasserweg. Durch die gleichzeitige Vormontage der neuen Brücken konnte innerhalb kürzester Zeit der Bahnbetrieb über den Roßkanal wieder aufgenommen und die Aufrechterhaltung der Eisenbahnverbindung zum Containerterminal Tollerort für mindestens weitere 5 Jahre garantiert werden.