Predöhlkai Liegeplatz 3
Verformungsberechnungen
Hamburg-Waltershof

  • Auftraggeber:
    Hamburg Port Authority
  • Bauwerkslänge: ca. 310 m
  • Geländesprung: ca. 24,50 m
  • Tiefgegründeter, landseitiger Kranbahnbalken
  • Bearbeitungszeit: 2007
  • Unsere Leistung:

    • Verformungsberechnungen für landseitigen Kranbahnbalken
    • Nachweis zulässiger Verformungen

Den Hafen in der Spur halten.

Der Predöhlkai am Waltershofer Hafen wurde für Großcontainerschiffe mit einer Hafensohle von bis zu 18,80 Meter unter Normalhöhennull ausgebaut. Insgesamt wurden drei neue Liegeplätze auf einer Gesamtlänge von rund 1.035 m geschaffen. Die Kaimauer des Liegeplatzes 3 wurde mit einer gegenüber den Liegeplätzen 1 und 2 geänderten Kranbahnkonstruktion geplant und ausgeführt.

Üblicherweise erfolgt die Gründung des landseitigen Kranbahnbalkens mittels Ortbetonrammpfählen, die zur Abtragung der Horizontalkräfte geneigt als Pfahlbock aufgeführt werden. Beim Liegeplatz 3 wird der Kranbahnbalken jedoch auf senkrechten Ortbetonrammpfählen gegründet. Die Abtragung der Horizontalkräfte erfolgt somit über horizontale Bettung der Pfähle.

Die möglichen Verformungen der so geänderten Kranbahnkonstruktion sollten vorab rechnerisch prognostiziert werden. Die Berechnungen wurden mit unserem eigenen FEM-Programm BIN-GEO mit nichtlinearem Stoffmodell durchgeführt. Die Ergebnisse der Berechnungen zeigen, dass die Verformungen der Kranschiene in für Kranbetrieb zulässigen Bereich liegen. Die geplante Konstruktion konnte so umgesetzt werden.