Inselquartier
Wohnbebauung Holzhalbinsel
Rostock

  • Bauherr:
    WIRO Wohnen in Rostock
  • Architekt:
    TCHOBAN VOSS Architekten
  • Wohnbebauung,
    3 Gewerbeeinheiten
  • 5 Baukörper auf gemeinsamem Untergeschoss
  • Unterkellerter Innenhof
  • Pfahlgründung
  • Wasserundurchlässige Kellerkonstruktion unter Einsatz von Verbundfolien und besonderen Maßnahmen
  • BGF: ca. 31.000 m²
  • Baukosten: ca. 35 Mio. EUR
  • Bauzeit: 2015 - 2018
  • Unsere Leistung:
    Tragwerksplanung LP 1-6, Baugrubenplanung LP 1-3

Wohnen am Wasser - mitten in der Stadt.

Urban und idyllisch zugleich - eine perfektere Lage zum Wohnen kann es kaum geben. Auf der Holzhalbinsel am alten Stadthafen sind 180 Mietwohnungen entstanden, 43 bis 130 Quadratmeter groß, mit unvergleichlichem Wasserblick: Schiffe gucken vom Balkon, Entengeschnatter auf der Warnow und eine Uferpromenade direkt vor der Haustür. Gleichzeitig liegt das neue Wohnquartier in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt sowie zur Bummelmeile am Stadthafen mit Restaurants, Clubs, Theater und Einzelhandel.

Die Wohnungen sind - zusammen mit 3 Gewerbeeinheiten - aufgeteilt auf fünf Häuser: Drei Stadthäuser, ein 9-geschossiges Hochhaus und eine ringförmige über 180 m lange Randbebauung. Die Häuser sind in Klinkerfassaden eingekleidet. Angeordnet sind sie um einen Innenhof herum auf einem gemeinsamen, über 10.000 m² großen Untergeschoss, das als Keller und Tiefgarage mit 187 Stellplätzen genutzt wird. Flankiert wird der Gebäudekomplex wasserseitig durch eine neue Uferpromenade.

Das Untergeschoss ist als fugenlose, wasserdichte Stahlbeton-Konstruktion ausgebildet. Das Tragwerk des solitären Hochhauses wächst als Stahlbeton-Skelett aus dem Untergeschoss heraus, während die übrigen Häuser Mauerwerksbauten sind.

Der Baugrund auf der Holzhalbinsel ist alles andere als normal. Er besteht zu einem großen Teil aus Aufschüttungen und Bauschutt. Besondere Maßnahmen waren daher erforderlich, um die Standsicherheit und Dauerhaftigkeit von Gründung und Untergeschossen sicherzustellen.

Beheizt wird das komplette Quartier mit Erdwärme. Dafür wurde hier die größte oberflächennahe Erdwärmeanlage in Mecklenburg-Vorpommern eingebaut.