HACC Luftfrachtzentrum
Hamburg Airport Cargo Center
Hamburg

  • Bauherr:
    Flughafen Hamburg GmbH
  • Architekt: K2B-Architekten
  • Umschlaghalle:

    • Fugenlose Halle mit breitem Vordach
    • Fertigteilkonstruktion mit flachgegründeten Köcherfundamenten
  • Erweiterter Gebäudekomplex mit Abfertigungsräumen und Büros:

    • Rampenanlage
    • 2 Pavillongebäude, 3-geschossig, unterkellert, Grundfläche je 17 x 120 m
    • Büroriegel, 3-geschossig, Grundfläche 12,50 x 120 m
  • BGF: ca. 29.000 m²
    Baukosten: ca. 28,5 Mio. EUR
    Bauzeit: 2013 - 2014
  • Unsere Leistung: Tragwerksplanung LP 1-4, 6

Neue Luftpostzentrale im Norden.

Der Luftfrachtstandort Hamburg Airport lebt von seinem Einzugsgebiet, dessen Radius rund 200 Kilometer beträgt. Es erstreckt sich auf ganz Schleswig-Holstein, auf weite Teile Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns sowie auf das nördliche Sachsen-Anhalt. Auch Dänemarks Süden vertraut auf Cargo-Flüge von und nach Hamburg.

Mit dem neuen Hamburg Airport Cargo Center (HACC) hat sich der Flughafen Hamburg darauf eingestellt und fit gemacht für die Zukunft. Insgesamt stehen rund 20.000 Quadratmeter Logistikfläche für Abfertigungsunternehmen und Speditionen zur Verfügung. Im direkten Anschluss an die große Luftfrachthalle sind 44 Laderampenpositionen für LKW und ca. 36 Stellplätze für Lastzüge vorhanden.

Durch eine 60 Meter lange Unterführung der Straße "Weg beim Jäger" ist das neue Luftfrachtzentrum direkt mit dem Vorfeld des Flughafens verbunden.

Der Gebäudekomplex besteht aus Umschlaghalle, Rampenanlage, Pavillongebäuden und einem vorgelagerten Büroriegel. Die Umschlaghalle hat eine Grundfläche von 75 x 255 Metern sowie ein 8,50 Meter weit auskragendes Vordach. Das Tragwerk der Halle besteht aus Spannbeton-Bindern und Stützen, die in flachgegründete Köcherfundamente eingespannt sind. Die weiteren Gebäude wurden als flachgegründete Stahlbeton-Skelettbauten konstruiert. Teilweise sind sie mit einem als Weiße Wanne ausgebildeten Untergeschoss versehen.

Das HACC grenzt in der Höhe direkt an die freizuhaltenden Sicherheitsbereiche für den Flugbetrieb. Die startenden und landenden Flugzeuge fliegen so dicht über das Gelände, dass man schon fast die Seriennummern erkennen kann. Ein entscheidender Zeitvorteil für die Disposition beim Luftfrachtumschlag?