Glashalle Fernbahnhof

Flughafen Frankfurt

Frankfurt am Main

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  • Bauherr:
    DB Station & Service
  • Architekt:
    Bothe Richter Teherani, Hamburg
  • Standort: Nordseite Flughafen
  • Räumliches Stahlfachwerk,
    Torus mit elliptischer Grundfläche
  • Flächenbündige Verglasung
  • Spannweiten:
    längs 135 m, quer 40 m
  • Bauzeit: 1998 - 1999
  • Baukosten: ca. 13 Mio EUR
  • Unsere Leistung:
    Tragwerksplanung LP 1 - 9

Leicht durchschaubar.

Die Faszination gelungener Stahl-Glas-Bauten liegt in deren Durchschaubarkeit. Und das im doppelten Sinn: Zum einen ist es die Transparenz des Glases als flächenschließendes Bauteil, zum anderen die allgemeine Verständlichkeit der Konstruktionssprache des Stahles.

Haupttragelemente sind die 15 Querrahmen, deren mittleres Rohr das Rückgrat der Konstruktion darstellt. Sein Querschnitt ist für die Aufnahme von Torsionsmomenten und Normalkräften ausgelegt. Zur Aussteifung sind unten ein Fachwerk und oben ein Vierendeelträger aufgesetzt. Die Querrahmen haben einen Abstand von 9 Meter und sind leicht zu einem Mittelpunkt hin geneigt. Sie sind durch drei Längsträger miteinander verbunden und ausgesteift.

Die flächenbündige Glasebene bildet auf der Innenseite der räumlichen Stahltragkonstruktion den Raumabschluss.

Die Glashalle erhebt sich aus der Ebene des Bahnsteigdaches des Fernbahnhofs. Ihre geometrische Form beschreibt den Abschnitt eines Torus mit elliptischer Grundfläche. Alle Konstruktionselemente sind auf diese Geometrie ausgerichtet und machen sie somit erlebbar und durchschaubar.

Weit mehr als ein Bahnhofsdach.

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